WordPress Themes

WordPress Theme Empfehlung: Diese 3 Themes sind die besten

Du suchst ein WordPress Theme, das schnell lädt und sich flexibel gestalten lässt? Meine Empfehlung aus vielen Kundenprojekten: Nimm Kadence, wenn du mit dem Gutenberg-Editor arbeitest, Astra in Kombination mit dem kostenfreien Elementor und das Hello Theme, wenn du auf Elementor Pro setzt. In diesem Beitrag zeige ich dir, was die drei Themes können, was sie kosten und welches zu deinem Projekt passt.

Die Festlegung auf ein WordPress Theme ist nicht einfach. Design und Funktionen sind wichtige Aspekte, genauso zählen aber die Ladegeschwindigkeit, die Kompatibilität mit deinen Plugins, der Support und der Preis. Alle drei Themes aus diesem Beitrag verwende ich selbst bei Kundenprojekten und auf meinen eigenen Webseiten.

Übersicht: WordPress Themes

Hier siehst du meine drei Empfehlungen auf einen Blick. Details, Vorteile und Nachteile findest du in den einzelnen Abschnitten weiter unten.

Ein modernes WordPress Theme mit hervorragenden Ladezeiten, vielen Design-Vorlagen und durchdachten Funktionen. Seit Jahren mein Favorit für Projekte mit dem Gutenberg-Editor.

Eines der beliebtesten WordPress Themes überhaupt: schnell, schlank und mit einer riesigen Auswahl an Design-Vorlagen. Besonders stark in Kombination mit Elementor.

Das minimalistische Theme direkt von Elementor: die ideale Basis, wenn du deine Website komplett mit Elementor Pro* und dem Theme Builder gestaltest.

Meine drei Empfehlungen habe ich auch als Video für dich zusammengefasst:

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Kadence WP

kadenceWP

Eines vorweg: Ich bin ein absoluter Fan von diesem Theme. Anfang 2021 habe ich mich entschlossen, in meinen Projekten vorrangig mit dem Kadence Theme zu arbeiten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Gründe lassen sich grob auf zwei Begriffe zusammenfassen: Ladegeschwindigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten.

Ladegeschwindigkeit: Google berücksichtigt die Ladezeit einer Website seit Jahren als Rankingfaktor, Stichwort Core Web Vitals. Früher hatte ich Webseiten fast ausschließlich mit Elementor erstellt. Doch mit einem Page-Builder ist es schwer, wirklich sehr gute Ladezeiten zu erreichen. Prüfen kannst du das zum Beispiel mit Google PageSpeed Insights.

Also habe ich nach einer performanten Alternative gesucht und bin beim Gutenberg-Editor gelandet, dem Block-Editor, der bei jeder WordPress-Installation automatisch dabei ist. Vor einigen Jahren waren die Gestaltungsmöglichkeiten dieses Editors noch überschaubar. Inzwischen hat er sich enorm weiterentwickelt und ist mit WordPress 7 richtig erwachsen geworden. An die Flexibilität eines Page-Builders wie Elementor reicht er allein aber immer noch nicht heran.

Hier kommen das Kadence Theme und seine Erweiterungen ins Spiel:

Kadence Blocks ist ein kostenfreies Plugin für alle, die den Gutenberg-Editor nutzen. Es ergänzt den Editor um Zeilen und Spalten (sogenannte Row-Layouts) sowie um zusätzliche Blöcke wie Icon-Listen, Bildgalerien, Akkordeons und vieles mehr. Damit fühlt sich der WordPress-Editor ein Stück weit wie ein Page-Builder an. Warum ich so gerne damit arbeite, liest du ausführlich in meinem Beitrag über die Vorteile von Kadence Blocks. Wer noch mehr Blöcke möchte, kann einen Blick auf die Pro-Version von Kadence Blocks * werfen.

Das Kadence Theme arbeitet optimal mit den Kadence Blocks zusammen. Die Basis-Version des Themes ist kostenfrei und bereits erstaunlich mächtig:

  • Mit wenigen Klicks können hier Design-Vorlagen importiert werden. Vor dem Import einer Vorlage kann zudem noch die Schriftart und das Farb-Design angepasst werden.
  • Der Customizer bietet großartige Funktionen. So kann beispielsweise der Header und der Footer per „Drag & Drop“ angepasst werden. Beispielsweise lassen sich so Buttons oder Informationen wie Telefonnummer und Öffnungszeiten direkt in der Menüleiste integrieren. Zudem kann das Menü, das am Smartphone angezeigt wird, auch individuell gestaltet werden.
  • Mit wenigen Klicks kann eingestellt werden, dass die verwendeten Google Schriftarten lokal gespeichert werden. Somit ist man in Hinblick auf den Datenschutz gut aufgestellt, da keine Verbindung zum Google-Server hergestellt wird. Auch habe ich dadurch bei meinen Webseiten eine Verbesserung der Ladezeiten gemessen. Der Anstieg der Ladegeschwindigkeit ist zwar nicht gewaltig, aber er ist definitiv vorhanden.
  • Ähnlich wie bei Elementor lassen sich mit Kadence die verwendeten Farben und Schriftarten global speichern. Dadurch kann man diese auf jeder einzelnen Webseite ohne großes Gesuche finden und verwenden.

Für zusätzliche Funktionen gibt es das Kadence Premium-Paket *. Kadence gehört inzwischen zum Hosting-Anbieter Liquid Web und wird dort als komplettes Website-Baukasten-Paket verkauft: Der Einstiegsplan Essentials enthält das Premium-Theme samt Kadence Blocks Pro und kostet aktuell 99 US-Dollar pro Jahr (Stand Juli 2026). Besonders praktisch finde ich die Hooked Elements: Damit erstellst du Seiten-Abschnitte und legst dynamisch fest, wann und wo sie eingeblendet werden. Ein Beispiel: Ein Abschnitt für eine Rabatt-Aktion erscheint automatisch auf allen Produktseiten, aber nur bis zu einem festgelegten Datum.

Auch für Online-Shops ist Kadence stark aufgestellt: Mit den WooCommerce-Erweiterungen des Premium-Pakets kannst du einen WordPress-Shop aufbauen, der einem Shopify-Store in puncto Design in nichts nachsteht. Dabei sparst du dir die monatlichen Zusatzkosten, die im Shopify-Kosmos für viele Apps anfallen.

Ich selbst hatte Anfang 2021 in das damalige Lifetime-Paket von Kadence investiert, eine der besten Investitionen für meine Agentur-Arbeit. Neukunden bekommen heute allerdings nur noch Jahresabos, die Lifetime-Option wurde eingestellt. Die aktuellen Pakete findest du in der Preis-Übersicht von Kadence *.

Wenn du Kadence noch nicht kennst, kann ich dir nur empfehlen, es einmal zu testen, getreu dem Motto: Probieren geht über Studieren. Das kostenlose Theme installierst du ganz normal über den Theme-Bereich von WordPress.

Vorteile

  • Schnelle Ladezeiten
  • Extrem viele Funktionen, auch in der kostenfreien Variante
  • Header und Footer lassen sich einfach gestalten
  • Fonts lokal abspeichern
  • Schöne Vorlagen für Webseiten
  • Kompatibel mit Gutenberg, Elementor und BeaverBuilder

Nachteile

  • Sollte mit Gutenberg gearbeitet werden, ist etwas Einarbeitung erforderlich. Es ist nicht ganz so benutzerfreundlich wie Elementor. Aber dieser Kritikpunkt liegt ja eigentlich nicht am WordPress Theme, sondern am Gutenberg Block-Builder.

Astra Theme

Astra-Theme-Logo

Astra ist eines der beliebtesten WordPress Themes überhaupt und kommt auf über eine Million aktive Installationen. Auch ich habe Astra genutzt, bevor ich auf das Kadence Theme umgeschwenkt bin. Aus meiner Sicht ist Astra vor allem dann eine fantastische Wahl, wenn du mit der kostenfreien Variante von Elementor arbeitest. Die beiden ergänzen sich quasi perfekt:

  • Verwendet man Elementor, so bietet das Astra Theme beziehungsweise die Astra Startertemplates eine große Bandbreite an vorgefertigten Webseiten, die man mit wenigen Klicks importieren und anpassen kann. Für fast jeden Anwendungsfall findest du hier eine Designvorlage, wodurch sich ordentlich Bearbeitungszeit einsparen lässt. Die Vorlagen gibt es inzwischen auch für den Gutenberg-Editor, und diese sind mittlerweile ähnlich gut umgesetzt wie die Vorlagen für Elementor.
  • Mit der kostenfreien Version von Elementor kann ohne Weiteres kein Header oder Footer gestaltet werden. Das ist auch nicht nötig, da sich Header und Footer mit „Drag & Drop“ im Astra Customizer gestalten lassen. Zudem gibt es die Astra Widgets, mit denen hier zusätzliche Elemente ins Spiel kommen (beispielsweise lassen sich Öffnungszeiten sehr gut darstellen).
  • Astra ist trotz seiner Funktionen ein leichtgewichtiges WordPress Theme, soll heißen, dass die Webseiten relativ schnell geladen werden. Somit können auch bei Verwendung von Elementor performante Webseiten erstellt werden.

Ich mag das Astra Theme: Es ist simpel, schnell und gut. Das gilt insbesondere in der Kombination mit Elementor.

Astra wird von Brainstorm Force stetig weiterentwickelt. Die kostenpflichtige Pro-Version bietet zusätzliche Funktionen, etwa mehr Optionen für die Menüleiste und zusätzliche Premium-Designvorlagen. Daneben gibt es größere Bundles, die weitere Plugins wie Spectra Pro oder die Ultimate Addons for Elementor enthalten. Die Preise haben sich zuletzt mehrfach geändert, die aktuellen Zahlen findest du direkt auf der Preisseite des Anbieters.

Bevor du in die Pro-Version oder ein Bundle investierst, überlege dir gut, wie groß dein Nutzen tatsächlich ist. Arbeitest du ohnehin viel mit Elementor, ist es oft sinnvoller, direkt in Elementor Pro zu investieren. Ob sich das lohnt, habe ich in einem eigenen Beitrag beleuchtet: Elementor Pro: Lohnt sich der Kauf?

Kurz gesagt: Bei Verwendung der kostenfreien Variante von Elementor ist das Astra Theme eine sehr gute Wahl. Nutzt du hingegen Elementor Pro, brauchst du Astra nicht unbedingt. Dann ist das Hello Theme, das direkt von Elementor bereitgestellt wird, unter Umständen die bessere Lösung.

Hier gelangst * du direkt zum Astra WordPress Theme.

Vorteile

  • Theme mit guten Ladezeiten
  • Sehr viele gute Design-Vorlagen
  • besonders gut in Kombination mit Elementor
  • Header und Footer lassen sich einfach gestalten

Nachteile

  • Viele Zusatzfunktionen stecken in kostenpflichtigen Bundles, deren Nutzen du vor dem Kauf kritisch prüfen solltest

Elementor Hello Theme

Hello Theme

Das Hello Theme (offiziell Hello Elementor) wird direkt von Elementor bereitgestellt und ist mit Abstand das minimalistischste Theme in dieser Liste. Genau das ist sein Konzept: Es bringt kaum eigene Funktionen mit, ist nur wenige Kilobyte groß und dient als schlanke Basis für Elementor.

Seine volle Stärke spielt das Theme in Kombination mit Elementor Pro * aus. Dessen Theme Builder übernimmt alle Aufgaben, die sonst ein klassisches Theme erledigt: Header, Footer, Blog-Layouts und sogar die 404-Seite gestaltest du damit komplett selbst. Wer sich mit Elementor gut auskennt, dem sind so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Inzwischen ist das Hello Theme aber auch ohne Pro-Version brauchbar: Es bringt eigene Basis-Einstellungen für Header und Footer mit, inklusive Logo, Menü und drei Layout-Varianten. Für eine einfache Website reicht das in Kombination mit dem kostenfreien Elementor bereits aus. Zusätzlich bietet Elementor mit Hello Biz mittlerweile ein kostenloses Schwester-Theme speziell für Business-Websites an, inklusive Einrichtungs-Assistent und fertiger Design-Kits.

Durch den minimalistischen Aufbau sind mit dem Hello Theme sehr gute Ladezeiten möglich. Und es gibt keinerlei Konflikte zwischen Theme und Page-Builder, was die Arbeit mit Elementor angenehm entspannt macht.

Hier gelangst * du direkt zum Hello Elementor WordPress Theme.

Vorteile

  • Kostenfrei
  • Optimiert für Elementor Pro
  • Schnelle Ladezeiten
  • Keine (unnützen) Funktionen

Nachteile

  • Sein volles Potenzial entfaltet das Theme erst mit Elementor Pro und dessen Theme Builder.

Fazit

Mit allen drei Themes arbeite ich selbst und kann sie dir mit gutem Gewissen empfehlen. Letzten Endes hängt die Entscheidung davon ab, mit welchen Werkzeugen du deine Website umsetzen möchtest.

Nutzt du Elementor in der kostenfreien Variante, ist das Astra Theme sehr gut geeignet. Arbeitest du mit Elementor Pro, würde ich zum Hello Theme greifen. Und wenn du deine Website ohne Page-Builder aufbauen willst, also nur mit dem Gutenberg-Editor, dann ist meine klare Empfehlung das Kadence Theme mit den Kadence Blocks.

Ich selbst verfahre weiterhin so: Die meisten Websites setze ich mit Kadence um, weil ich damit ansprechende Webseiten gestalten kann, die verdammt schnell laden. Bei komplexen Projekten mit speziellen Funktionen oder ausgefeilten Animationen greife ich zu Elementor Pro. Natürlich gibt es noch weitere gute Themes, etwa GeneratePress oder Blocksy. Die drei vorgestellten setze ich aber täglich ein und kenne sie deshalb in- und auswendig.

Du möchtest dich gar nicht selbst um Theme, Ladezeiten und Design kümmern? Dann übernehmen wir das gerne für dich: Mit unserem WordPress Webdesign bekommst du eine schnelle, professionelle Website aus einer Hand. Mit welchem Theme arbeitest du? Schreib es mir gerne.

Hier noch einmal alle drei Empfehlungen im Überblick:

Ein modernes WordPress Theme mit hervorragenden Ladezeiten, vielen Design-Vorlagen und durchdachten Funktionen. Seit Jahren mein Favorit für Projekte mit dem Gutenberg-Editor.

Eines der beliebtesten WordPress Themes überhaupt: schnell, schlank und mit einer riesigen Auswahl an Design-Vorlagen. Besonders stark in Kombination mit Elementor.

Das minimalistische Theme direkt von Elementor: die ideale Basis, wenn du deine Website komplett mit Elementor Pro* und dem Theme Builder gestaltest.


FAQ: Häufige Fragen zum WordPress Theme

Das eine beste Theme gibt es nicht, die Wahl hängt von deinem Workflow ab. Meine Empfehlung: Kadence für den Gutenberg-Editor, Astra für das kostenfreie Elementor und das Hello Theme für Elementor Pro. Alle drei sind schnell, werden aktiv gepflegt und eignen sich für Business-Websites.

Für viele Projekte ja. Die kostenlosen Versionen von Kadence und Astra bieten bereits erstaunlich viele Funktionen und schnelle Ladezeiten. Eine Premium-Version lohnt sich, wenn du erweiterte Funktionen brauchst, zum Beispiel dynamische Elemente, zusätzliche WooCommerce-Optionen oder Premium-Vorlagen.

Die meisten Anbieter setzen auf Jahresabos. Das Kadence-Paket Essentials kostet zum Beispiel 99 US-Dollar pro Jahr (Stand Juli 2026). Je nach Anbieter und Umfang liegen die Preise grob zwischen 50 und 300 US-Dollar pro Jahr. Lifetime-Angebote sind selten geworden.

Technisch ja, mit wenigen Klicks. Da aber Layout und Design am Theme und am verwendeten Editor hängen, bedeutet ein Wechsel fast immer Nacharbeit am Design. Erstelle vorher unbedingt ein Backup. Nicht mehr benötigte Themes solltest du anschließend entfernen. Wie das geht, zeige ich dir im Beitrag WordPress Theme löschen.

Am schnellsten geht das mit einem Blick in den Quelltext der Website oder mit kostenlosen Online-Tools. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in meinem Beitrag WordPress Theme herausfinden.

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