Happy Files - WordPress Medien Ordner erstellen
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WordPress Medien Ordner erstellen: So räumst du deine Mediathek auf

WordPress bringt auch in der aktuellen Version keine Ordner für die Mediathek mit. Um WordPress Medien Ordner zu erstellen, brauchst du ein Plugin wie Happy Files oder FileBird. Damit legst du Ordner und Unterordner an und sortierst deine Dateien per Drag-and-drop. Die Bild-URLs bleiben dabei unverändert, dein SEO nimmt also keinen Schaden.

Hast du auch eine Menge Bilder in deiner WordPress Mediathek? Dann herrscht dort wahrscheinlich ein ziemliches Durcheinander, so dass es schwierig ist, im Bedarfsfall die gewünschte Datei zu finden. Ich kenne das Problem nur zu gut, sowohl von eigenen Projekten als auch von Kundenwebsites.

In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wie ich auf meinen Webseiten die Mediathek aufgeräumt habe und wie du Ordner für deine WordPress Mediathek erstellen kannst. Außerdem stelle ich dir eine kostenlose Alternative vor, denn beim Thema Medien Ordner hat sich in den letzten Jahren einiges getan.

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Warum du deine WordPress Mediathek aufräumen solltest

Eine Mediathek mit vielen Bildern (und gegebenenfalls Videos und PDF-Dateien) wird schnell unübersichtlich. WordPress bietet dir von Haus aus nur eine Listen- oder Rasteransicht mit Suchfeld und Datumsfilter. Bei ein paar Dutzend Dateien reicht das aus, bei mehreren hundert wird die Suche zur Geduldsprobe.

Bei Kundenprojekten sehe ich immer wieder Mediatheken mit weit über tausend Dateien ohne jede Struktur. Wer dort ein bestimmtes Logo oder ein älteres Dokument sucht, verliert jedes Mal wertvolle Minuten. Übrigens: Wie du PDF-Dateien in WordPress verlinkst, zeige ich dir in einem eigenen Beitrag.

Das Erstellen von Ordnern und Unterordnern hilft dir dabei, deine Dateien zu organisieren und schnell wiederzufinden. Doch dafür wird ein Plugin benötigt. Und hier lohnt sich ein genauer Blick, denn nicht jedes Ordner-Plugin ist empfehlenswert.

In der Vergangenheit hatte ich mehrere Varianten getestet und musste feststellen: Bei einigen Plugins wurde die Ladezeit der Mediathek zur Katastrophe, sobald mehrere Ordner mit Bildern bestückt waren. Es kann ja nicht sein, dass man gefühlt 1 bis 2 Minuten warten muss, nur damit sich die Mediathek öffnet beziehungsweise die dortigen Bilder angezeigt werden.


Kann WordPress Medien Ordner ohne Plugin erstellen?

Nein, WordPress bietet auch in den aktuellen Versionen keine native Ordnerfunktion für die Mediathek. Du kannst deine Dateien lediglich über die Suche, den Datumsfilter und die Listenansicht eingrenzen. Wer echte Ordner und Unterordner in der Mediathek möchte, braucht dafür ein Plugin wie Happy Files oder FileBird.

Wichtig zu verstehen: Diese Plugins legen keine physischen Ordner auf deinem Server an. Deine Dateien bleiben wie gewohnt im Verzeichnis wp-content/uploads liegen. Das Plugin speichert die Ordnerzuordnung als eigene Taxonomie in der Datenbank, ganz ähnlich wie Kategorien bei Beiträgen.

Das hat zwei große Vorteile: Deine Bild-URLs ändern sich beim Einsortieren nicht, es entstehen also keine kaputten Links und keine SEO-Risiken. Und du kannst das Plugin jederzeit wieder entfernen, ohne dass deine Dateien verloren gehen.


Die Lösung für WordPress Medien Ordner: Happy Files

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du deine Mediathek aufräumen möchtest und dir eine schnelle, schlanke Lösung wichtig ist, dann nutze Happy Files. Ich kenne kein besseres WordPress Plugin für diesen Anwendungsfall. Das Plugin lädt kaum eigenes JavaScript, bleibt dadurch auch bei großen Mediatheken flott und wird regelmäßig aktualisiert.

Preis und Bezugsquelle

Happy Files bekommst du ausschließlich auf der Website des Plugins https://happyfiles.io/. Die Pro-Version kostet einmalig 59 US-Dollar, ohne Abo und ohne jährliche Folgekosten. Dafür kannst du beliebig viele Ordner und Unterordner erstellen und das Plugin auf beliebig vielen Websites einsetzen.

Gerade wenn du mehrere Websites betreibst oder betreust, ist das eine klare Kaufempfehlung. Ich setze Happy Files selbst auf allen Webseiten ein, bei eigenen Projekten genauso wie bei Kundenwebsites.

HappyFiles Pro Preis: einmalig 59 US-Dollar für unbegrenzte Websites

Happy Files in WordPress installieren

Da Happy Files nicht im WordPress-Pluginverzeichnis gelistet ist, funktioniert die Installation nicht über den Standard-Weg, sondern per Upload. Nach dem Kauf lädst du das Plugin als ZIP-Datei herunter. Navigiere anschließend in deinem WordPress-Dashboard zu Plugins → Neues Plugin hinzufügen, klicke oben auf „Plugin hochladen“ und wähle die heruntergeladene ZIP-Datei aus. Nach der Installation musst du das Plugin nur noch aktivieren.

Happy Files - Plugin hochladen

Ordner in der WordPress Mediathek erstellen

Nachdem du Happy Files installiert und aktiviert hast (die Standard-Einstellungen kannst du bedenkenlos beibehalten), kannst du in deiner Mediathek Ordner und Unterordner erstellen.

Gehe einfach in die Mediathek. Dort erscheint nun eine zusätzliche linke Spalte. Um einen Ordner zu erstellen, klicke einfach auf Create. Anschließend kannst du den Namen für den Ordner festlegen. Auf die gleiche Weise legst du auch Unterordner an.

Mediathek Ordner anlegen

Um Bilder in einen entsprechenden Ordner einzuordnen, ziehst du sie einfach per „Drag-and-drop“ in den gewünschten Ordner. Um mehrere Bilder gleichzeitig zu verschieben, aktiviere in der Mediathek die „Mehrfachauswahl„.

Bilder aus der Mediathek auf der Webseite einfügen

Dieser Part funktioniert genauso wie zuvor, mit dem angenehmen und zeitsparenden Effekt, dass du nicht mehr die gesamte Mediathek nach dem gewünschten Bild durchsuchen musst: Du wählst das Bild einfach direkt aus deinem Ordner aus. Happy Files funktioniert dabei sowohl mit Gutenberg (also dem Standard-Editor von WordPress) als auch mit allen populären Page Buildern wie beispielsweise Elementor, Beaver Builder, Divi oder Bricks.


Kostenlose Alternative: FileBird

Seit es keine kostenlose Version von Happy Files mehr gibt, ist FileBird mein Tipp für alle, die kein Geld ausgeben möchten. Das Plugin installierst du ganz normal über das WordPress-Pluginverzeichnis. Es hat über 200.000 aktive Installationen und wird ebenfalls regelmäßig aktualisiert.

Das Beste daran: In der kostenlosen Version kannst du inzwischen unbegrenzt viele Ordner und Unterordner erstellen. Auch sonst ist der Funktionsumfang mit Happy Files vergleichbar: Ordnerbaum in der Mediathek, Drag-and-drop, Suche und die Integration in Gutenberg sowie gängige Page Builder. Die Pro-Version (ab 39 US-Dollar pro Jahr) brauchst du erst, wenn du zum Beispiel auch Beiträge und Seiten in Ordnern organisieren möchtest.

Ebenfalls einen Blick wert ist Real Media Library. Die Lite-Version ist kostenlos, Spezialfunktionen wie physische Ordner auf dem Server gibt es als kostenpflichtige Erweiterungen. Meine Empfehlung in Kürze:

  • Du möchtest kostenlos starten: FileBird (unbegrenzte Ordner in der kostenlosen Version)
  • Du betreust mehrere Websites und zahlst lieber einmalig: Happy Files Pro (59 US-Dollar, unbegrenzte Websites)
  • Du brauchst Spezialfunktionen wie physische Ordner: Real Media Library mit Erweiterungen

Fazit: WordPress Medien Ordner

Gerade bei Websites mit sehr vielen und / oder wachsenden Inhalten ist das Anlegen einer Struktur in der Mediathek sehr ratsam. Durch das Erstellen von Ordnern und Unterordnern behältst du wesentlich leichter den Überblick und sparst dadurch Zeit beim Editieren deiner Webseiten.

Happy Files ist hierfür eine Lösung, die sich einfach einrichten lässt und gleichzeitig mit schnellen Ladezeiten glänzt. Möchtest du kostenlos starten, greifst du zu FileBird. Falsch machen kannst du mit beiden Plugins nichts: Die Ordner sind virtuell, deine Dateien und Bild-URLs bleiben unangetastet.

Wenn du schon beim Aufräumen bist, prüfe bei der Gelegenheit auch gleich die Dateigrößen deiner Bilder. Wie du deine Bilder für die Webseite optimierst, zeige ich dir Schritt für Schritt im verlinkten Beitrag.

Du möchtest WordPress insgesamt sicherer beherrschen und deine Website strukturiert selbst pflegen? Dann wirf gerne einen Blick auf meine WordPress-Schulungen. Dort zeige ich dir persönlich und praxisnah, wie du deine Website effizient verwaltest.


FAQ: WordPress Medien Ordner

Mit Ordnern und Unterordnern in der WordPress Mediathek behältst du auch bei vielen Bildern, Videos und PDF-Dateien den Überblick und findest deine Dateien deutlich schneller. Gerade bei wachsenden Websites sparst du damit bei jeder Bearbeitung Zeit. Ordner erstellen kannst du mit Plugins wie Happy Files oder FileBird.

Technisch betrachtet werden auf dem Server keine echten Ordner erstellt. Plugins wie Happy Files oder FileBird legen benutzerdefinierte Taxonomien an und ordnen deine Dateien diesen virtuellen Ordnern zu. Deine Uploads bleiben physisch im Verzeichnis wp-content/uploads liegen.

Nein. Auch aktuelle WordPress-Versionen bieten keine native Ordnerfunktion für die Mediathek. Ohne Plugin kannst du deine Dateien nur über die Suche, den Datumsfilter und die Listenansicht eingrenzen. Für echte Ordner und Unterordner brauchst du ein Plugin wie Happy Files oder FileBird.

Nein. Die Ordner sind virtuell und ändern nichts an den Datei-URLs. Bestehende Einbindungen, Links und Google-Rankings deiner Bilder bleiben unberührt. Du kannst deine Mediathek also gefahrlos umsortieren.

Deine Dateien bleiben vollständig erhalten, es verschwindet lediglich die Ordneransicht. Die Mediathek zeigt dann wieder alle Dateien unsortiert an. Die Zuordnung bleibt bei Happy Files und FileBird in der Datenbank gespeichert und ist nach dem erneuten Aktivieren wieder da.

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