SMTP Email-Versand

WordPress SMTP Plugin: Damit deine Emails immer zugestellt werden

Wenn du eine WordPress Webseite betreibst, dann solltest du ein WordPress SMTP Plugin verwenden. Hiermit kannst du E-Mails von deiner Website aus über deine eigene E-Mail-Adresse versenden, anstatt über die Standard-Email-Adresse von WordPress. Dies ist wichtig und bietet einen entscheidenden Vorteil: Mehr Kontrolle über die E-Mail-Kommunikation und die ordnungsgemäße Zustellung von Emails.

Vorteile von einem WordPress SMTP Plugin

Hattest du schon einmal Probleme beim Versenden von E-Mails, die von deiner WordPress Website generiert wurden (zum Beispiel eine Bestellbestätigung aus einem WordPress / WooCommerce Shop)?

Ein Fehler beim Email-Versand kann an einer Reihe von Faktoren liegen, zum Beispiel daran, dass dein Hosting keine ausgehenden E-Mails zulässt oder den Port blockiert. In diesen Fällen kann die Verwendung von einem WordPress SMTP Plugin die Lösung sein.

Zudem kannst du mit einem solchen Plugin Emails über deine eigene Email-Adresse versenden. Ohne WordPress SMTP Plugin wird sonst die Standard-Email-Adresse von WordPress genutzt.


Was ist SMTP?

SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol.

Technisch ausgedrückt: Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) ist ein Kommunikationsprotokoll, das in E-Mail-Systemen verwendet wird, um Email-Nachrichten von einem Computer zu einem anderen zu senden. Es handelt sich um ein Standardprotokoll und ist in RFC 5321 definiert. SMTP ist ein Protokoll auf Anwendungsebene, das auf der Transportschicht TCP verwendet.

Einfach ausgedrückt: SMTP ist ein System, das eine einfache Möglichkeit bietet, computergestützte Nachrichten von einem Punkt zum anderen zu übertragen. Dies geschieht, indem es die auf Server A erzeugten Nachrichten entgegennimmt und sie zur Email-Zustellung an Server B weiterleitet.

Es ist die gängigste Art, Emails zu versenden, und wird beispielsweise auch von Email-Programmen (wie Google Mail, Outlook oder Thunderbird) zur Kommunikation mit Email-Servern verwendet.

Übrigens: SMTP ist nur für den Versand zuständig. Um den Empfang deiner Emails kümmern sich die Protokolle IMAP und POP3. Die Unterschiede erkläre ich dir im Beitrag Unterschied IMAP POP3.


Wie man ein WordPress SMTP Plugin einrichtet

Die Installation und Konfiguration von einem WordPress SMTP Plugin ist relativ einfach. In den meisten Fällen müssen lediglich die Daten vom SMTP-Server auf der Einstellungsseite des Plugins eingegeben werden. Diese Daten erhältst du direkt von deinem Email-Hoster beziehungsweise deinem Hosting. (In vielen Fällen wird schließlich das Email-Hosting als zusätzlicher Service des WordPress Hosters angeboten.)

Im Folgenden zeige ich exemplarisch die Einrichtung vom Plugin WP Mail SMTP.
(Dieses Plugin ist in seiner Basis-Version kostenfrei. Es gibt allerdings auch eine kostenpflichtige Pro-Version mit zusätzlichen Funktionen. Ich selbst nutze ausschließlich die Basis-Version und bin damit sehr zufrieden.)

Das WordPress SMTP Plugin WP Mail SMTP

Das Plugin WP Mail SMTP ist auf über vier Millionen Webseiten aktiv und wird mit 4,8 von 5 Sternen bewertet. Aus gutem Grund: Es funktioniert tadellos und lässt sich relativ leicht einrichten.

WordPress SMTP Plugin

Nachdem das Plugin installiert und aktiviert ist, erscheint der Reiter WP Mail SMTP im WordPress Dashboard (in der linken Seitenleiste). Klicke nun im Untermenü auf Einstellungen.

Trage jetzt im Eingabe-Feld E-Mail-Adresse des Absenders deine eigene Email (die verwendet werden soll) ein. Füge anschließend im Feld Name des Absenders deinen Namen bzw. den Namen deiner Firma ein.

Im nächsten Schritt sollte jetzt ein E-Mail-Versandanbieter gewählt werden. Standardmäßig verwendet WordPress den eingebauten PHP-Mailer. Da wir jedoch den Email-Versand auf SMTP umstellen möchten, sollte hier Anderer SMTP-Server ausgewählt werden (oder eben den aufgelisteten Anbieter auswählen, den du verwenden möchtest).

Versandanbieter - WordPress Plugin SMTP

Final musst du nun den SMTP-Server, den SMTP-Port, die Verschlüsselung sowie SMTP-Benutzername und SMTP Passwort angeben.

Keine Panik: Das hört sich auf den ersten Blick komplizierter an, als es ist. Die geforderten Daten kannst du bei deinem Hosting-Anbieter anfragen (oder einfach danach im Internet suchen). Den SMTP-Benutzernamen und das SMTP Passwort kannst du den Einstellungen deines Email-Postfachs entnehmen (ist im Standardfall beim Hosting-Anbieter hinterlegt). Hierbei sind Benutzername und Passwort identisch mit jenen Angaben, die du auch für den Webmailer benötigst (sofern dieser vom Hosting-Anbieter angeboten wird).

Hast du alle Einstellungen getroffen, dann kannst du unter WP Mail SMTPWerkzeuge eine Test-Email versenden. Auf diese Weise kannst du kontrollieren, ob die Einrichtung erfolgreich war.

SMTP Infos für einige populäre Hosting-Anbieter:


Fazit

Das Installieren und Einrichten von einem WordPress SMTP Plugin ist kein Hexenwerk. Da das Versenden von Emails via SMTP doch einige Vorteile bietet (im Vergleich zum Standard WordPress PHP-Mailer), solltest du die Mühe nicht scheuen und auch auf deiner Website den Email-Versand mittels SMTP einrichten.

Du möchtest die Einrichtung lieber abgeben oder deine Emails kommen trotz SMTP nicht an? Dann wirf einen Blick auf meine WordPress Soforthilfe. Ich richte den Email-Versand deiner Website zuverlässig für dich ein.


FAQ: WordPress SMTP Plugin

SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol. Dies ist ein Kommunikationsprotokoll, das in E-Mail-Systemen verwendet wird, um Email-Nachrichten von einem Server zu einem anderen zu senden. Es handelt sich um ein Standardprotokoll und ist in RFC 5321 definiert.

Auf WordPress Webseiten hängen Probleme beim Email-Versand oftmals mit dem Standard WordPress PHP-Mailer zusammen. Dieses Problem lässt sich mit dem Email-Versand via SMTP lösen.

Ein WordPress SMTP Plugin ist eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass deine Email-Nachrichten korrekt zugestellt werden. Standardmäßig verwendet WordPress die PHP-Funktion mail(), um E-Mails zu versenden. Diese Funktion ist jedoch nicht sehr zuverlässig und führt oft zu nicht zustellbaren oder „gebouncten“ E-Mails.

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