WordPress Update Reihenfolge: So aktualisierst du richtig
Die bewährte WordPress Update Reihenfolge lautet: Erstelle zuerst ein Backup, aktualisiere dann die Plugins, danach das Theme und erst zum Schluss die WordPress-Version selbst. Prüfe nach jedem Schritt kurz deine Website. So beugst du Kompatibilitätsproblemen vor und kannst im Notfall jederzeit zum alten Stand zurückkehren.
In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine WordPress-Website sicher aktualisierst: von der Datensicherung über die richtige Reihenfolge der Updates bis zur PHP-Version. Außerdem erfährst du, warum regelmäßige Aktualisierungen so wichtig für die Sicherheit deiner Website sind.
Warum ist eine WordPress Aktualisierung wichtig?
WordPress Aktualisierungen sorgen für einen reibungslosen und sicheren Betrieb deiner Website. Updates schließen Sicherheitslücken, beheben Fehler und bringen neue Funktionen. Veraltete Plugins und Themes zählen zu den häufigsten Einfallstoren für gehackte WordPress-Websites. Regelmäßige Updates sind deshalb die wichtigste Schutzmaßnahme für deine Website.
Wie viel sich dabei laufend tut, zeigt ein Blick auf die Entwicklung: Mit WordPress 7.0 wurde im Mai 2026 unter anderem der komplette Admin-Bereich modernisiert. Es war das größte Update seit vielen Jahren. Auch Plugins und Themes erhalten ständig neue Versionen mit Fehlerbehebungen und Sicherheitskorrekturen. Ein regelmäßiges Aktualisieren von WordPress, Themes und Plugins ist also sehr ratsam.
Bei Kundenprojekten sehe ich immer wieder Websites, auf denen monatelang keine Updates eingespielt wurden. Genau diese Installationen machen später die größten Probleme: Je länger du wartest, desto größer werden die Versionssprünge und damit das Risiko, dass beim Aktualisieren etwas schiefgeht.
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Mehr InformationenVorbereitung auf die WordPress Aktualisierung
Damit die Aktualisierung deiner Website möglichst reibungslos abläuft, solltest du keinesfalls nach Bauchgefühl auf sämtliche Update-Buttons klicken. Unüberlegtes Handeln kann zu Fehlern auf der Website führen. Solche Fehler sind zwar eher die Ausnahme, dennoch kenne ich mittlerweile viele Website-Betreiber, denen genau das zum Verhängnis wurde.
Datensicherung anlegen
Bevor du ein WordPress Update durchführst oder Plugins und Themes aktualisierst, solltest du auf jeden Fall eine Datensicherung deiner Website (Backup) erstellen. Auf diese Weise kannst du im Notfall mit wenig Aufwand den Ausgangszustand wiederherstellen.
Backup-Empfehlung: WPvivid
Für ein Backup kannst du beispielsweise das Plugin WPvivid verwenden. WPvivid ist kostenfrei, lässt sich sehr einfach bedienen und wird laufend weiterentwickelt: Das Plugin ist inzwischen auf über 900.000 Websites im Einsatz. Für erfahrene Benutzer hält es gleichzeitig viele Optionen bereit.
Staging-Seite verwenden (optional)
Eine Staging-Website ist eine Kopie deiner Website, auf der du Aktualisierungen und anderweitige Anpassungen testen kannst, bevor du sie auf die Live-Website anwendest. So kannst du Updates gefahrlos ausprobieren und mögliche Komplikationen identifizieren, ohne dass auf der Live-Website Probleme auftreten.
Eine Staging-Seite richtest du am einfachsten über deinen Hosting-Anbieter ein: Bei Raidboxes genügt dafür zum Beispiel ein Klick im Hosting-Dashboard. Alternativ kannst du auf ein Plugin zurückgreifen: WPvivid bringt die Staging-Funktion inzwischen bereits in der kostenlosen Version mit. Erweiterte Möglichkeiten bietet die Staging-Funktion von WPvivid Pro.
WordPress Updates durchführen
Nachdem die Datensicherung abgeschlossen ist, prüfst du, welche Aktualisierungen ausstehen. Im Dashboard unter Aktualisierungen erhältst du einen Überblick über sämtliche verfügbaren WordPress Updates.
Seit WordPress 7.0 präsentiert sich der Admin-Bereich zwar in einem neuen Design, am grundsätzlichen Aufbau hat sich aber nichts geändert: Du findest auf der Aktualisierungen-Seite weiterhin die Unterteilung in „WordPress aktualisieren“, „Plugins aktualisieren“ und „Themes aktualisieren“.

WordPress Update Reihenfolge
Sind mehrere Aktualisierungen ausstehend, solltest du nicht alles auf einen Schlag aktualisieren, denn das könnte zu Problemen führen. Halte dich stattdessen an die WordPress Update Reihenfolge: Aktualisiere zuerst die Plugins und im zweiten Schritt die Themes. Erst zum Schluss solltest du das WordPress Update durchführen.
Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass vor allem englischsprachige Anleitungen teils die umgekehrte Reihenfolge empfehlen und mit WordPress selbst starten. Ich empfehle dir aus der Praxis den Start mit den Plugins: Plugin-Entwickler veröffentlichen ihre Updates meist schon vor oder kurz nach einer neuen WordPress-Version und stellen damit die Kompatibilität sicher. Aktualisierst du zuerst WordPress, läuft die neue Version vorübergehend mit veralteten Plugins. Das Fehlerrisiko ist in dieser Konstellation höher.
WordPress Plugins aktualisieren
Im ersten Schritt werden laut WordPress Update Reihenfolge immer die Plugins aktualisiert. Auf diese Weise beugst du schon im Vorfeld möglichen Kompatibilitätsproblemen mit einer neuen WordPress-Version oder dem Theme vor.

Mit Hilfe der Checkboxen wählst du jene Plugins aus, die aktualisiert werden sollen. Hierbei kannst du auch mehrere Plugins in einem Rutsch aktualisieren. Klicke, nachdem du die Auswahl getroffen hast, auf „Plugins aktualisieren“.
Achtung bei vielen Updates auf einmal
Abhängig von der Anzahl der Aktualisierungen können bei einigen Hostern Server-Probleme auftreten, wenn zu viele Plugins gleichzeitig zur Aktualisierung ausgewählt sind. Aktualisiere die Plugins deshalb lieber in kleinen Gruppen und prüfe zwischendurch, ob deine Website noch wie erwartet funktioniert.
Nachdem die Plugin-Updates durchgeführt sind, solltest du deine Website einmal kurz prüfen, ob alles wie erwartet funktioniert.
WordPress Theme aktualisieren
Im zweiten Schritt der WordPress Update Reihenfolge aktualisierst du das Theme beziehungsweise die Themes. Dies kannst du entweder unter Dashboard → Aktualisierungen bewerkstelligen, oder du gehst alternativ auf Design → Themes. Wähle das gewünschte Theme aus und klicke anschließend auf Jetzt aktualisieren.
Bei einigen Premium-Themes läuft die Aktualisierung über einen eigenen Menüpunkt in den Theme-Einstellungen. Beim verbreiteten Theme Enfold findest du das Update beispielsweise unter Enfold → Theme Update, nachdem du das Theme mit einem Envato-Token registriert hast.
Ebenso wie nach den Plugin-Updates solltest du auch nach dem Theme-Update die Website auf mögliche Fehler überprüfen.
Hinweis: Child-Theme bei eigenen Code-Anpassungen
Solltest du individuelle Anpassungen direkt im Code des Themes vorgenommen haben, werden diese bei einem Theme-Update überschrieben. Mit einem Child-Theme kannst du das vermeiden. Das ist aber nur relevant, wenn Anpassungen direkt in den Theme-Dateien vorgenommen wurden.
WordPress Update durchführen
Nachdem Plugins und Themes auf dem aktuellen Stand sind, kannst du nun das WordPress Update durchführen. Hierbei kommt es selten zu Problemen. Ist die WordPress-Version jedoch schon sehr veraltet, kann eine zusätzliche Datensicherung direkt vor der Aktualisierung empfehlenswert sein.
Das WordPress Update führst du unter Dashboard → Aktualisierungen durch: Nach einem Klick auf den Update-Button wird die neue WordPress-Version installiert. Aktuell ist übrigens WordPress 7.0.1 (Stand: Juli 2026).
PHP Version prüfen und aktualisieren
Zusätzlich zu den WordPress Updates solltest du hin und wieder die PHP-Version überprüfen. Schließlich werden durch PHP Updates Sicherheitslücken geschlossen und oftmals auch die Performance verbessert. WordPress.org empfiehlt offiziell PHP 8.3 oder neuer.
Die PHP-Version wird über das Hosting (auf dem Server) festgelegt. Aus diesem Grund kannst du die PHP-Version nicht über deine WordPress-Website updaten: Du musst dich stattdessen bei deinem Hosting einloggen und dort die PHP-Einstellungen suchen. Solltest du diese nicht finden, wende dich an den Support deines Hosting-Anbieters. Ist die entsprechende Einstellung gefunden, kannst du die PHP-Version meist mit wenigen Klicks anpassen.
Veraltetes PHP als Fehlerquelle
Eine veraltete PHP-Version kann ein Grund für Komplikationen beim Durchführen von Updates auf deiner WordPress-Website sein. Prüfe die PHP-Version deshalb am besten, bevor du größere Aktualisierungen einspielst.
Die PHP-Version, die aktuell auf deiner Website genutzt wird, kannst du dir unter Werkzeuge → Website-Zustand anzeigen lassen.
Aktiv gepflegt werden derzeit die PHP-Versionen 8.2 bis 8.5, wobei der Sicherheits-Support für PHP 8.2 bereits Ende 2026 ausläuft. Nutzt deine Website also noch PHP 8.2 oder älter, solltest du zeitnah wechseln. Eine gute Wahl ist PHP 8.4: Diese Version erhält noch bis Ende 2028 Sicherheitsupdates und die allermeisten Plugins und Themes sind inzwischen damit kompatibel.
Fazit: WordPress Aktualisierungen
Die Aktualisierung von Plugins, Themes und der WordPress-Version wird von vielen Website-Betreibern oftmals vernachlässigt. Doch aus Sicherheitsgründen und in Hinblick auf Funktionalität und Ladegeschwindigkeit ist es sehr wichtig, die WordPress-Website aktuell zu halten.
Führst du Updates regelmäßig durch, legst vorab eine Datensicherung an und beachtest die WordPress Update Reihenfolge, musst du dir keine Sorgen über mögliche Probleme machen.
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Sollte deine Website trotz aller Maßnahmen schwere Fehler aufweisen, kann ich dir ebenfalls weiterhelfen:
FAQ: Häufige Fragen zu WordPress Updates

Die Website kann ein entscheidendes Marketing-Instrument sein, wenn sie entsprechend optimiert und auf dein Unternehmen ausgerichtet ist.

