WordPress Sicherheit erhöhen
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WordPress Sicherheit erhöhen – 5 einfache Schritte zum Schutz vor Hackern

Viele Menschen nutzen WordPress, um ihre Website zu betreiben. Leider kommt dabei oftmals das Thema Sicherheit zu kurz, obwohl dieses Thema sehr wichtig ist. Zum Glück gibt viele einfache Lösungen, mit denen Sie die WordPress Sicherheit Ihrer Website verbessern können. In diesem Beitrag stelle ich 5 einfache Schritte vor und erläutere, wie sie es Hackern erschweren, unerlaubt auf den Inhalt Ihrer Website zuzugreifen.

5 einfache Schritte mit denen Sie die WordPress Sicherheit erhöhen

Sicheres Passwort erstellen

Erstellen Sie ein sicheres Passwort, das keine Wörter aus dem Wörterbuch verwendet, Zahlen enthält und Sonderzeichen aufweist.

Wenn Sie ein Passwort zum Schutz des Zugriffs auf Ihre Website einrichten, ist es wichtig, dass das von Ihnen gewählte Passwort nicht leicht zu erraten ist. Sich eine komplizierte Zeichenkette zu merken, kann manchmal frustrierend und schwierig sein, aber da Ihre Website wahrscheinlich wertvolle Informationen bietet, ist es die Mühe wert.

Plugin – Limit Login Attempts

Installieren und aktivieren Sie das Plugin Limit Login Attempts Reloaded. Um die Sicherheit zu erhöhen, sorgt Limit Login Attempts Reloaded dafür, dass sich jeweils nur eine Person auf Ihrer Website anmelden kann.

Sollte jemand ständig versuchen Ihr Passwort zu erraten, um sich unberechtigten Zugang zu verschaffen, so sperrt dieses Plugin die Person für eine bestimmte Zeitspanne für die Anmeldung. In den Einstellungen des Plugins können Sie das Zeitlimit der Sperrung sowie für die Anzahl der zulässigen Anmeldeversuche festzulegen. Zusätzlich können mit Limit Login Attempts Reloaded IP-Adressen gesperrt oder auf eine Whitelist gesetzt werden.

Achtung: Ist dieses Plugin aktiv, dann können auch Sie selbst von der Anmeldung in WordPress ausgesperrt werden, sollten Sie mehrfach Ihr Passwort falsch eingeben.

Zwei-Faktoren-Authentifizierung

Aktivieren Sie die Zwei-Faktoren-Authentifizierung für Ihre WordPress Website. Dies können Sie beispielsweise mit dem Plugin miniOrange’s Google Authenticator bewerkstelligen.

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung müssen zwei Arten der Verifizierung durchgeführt werden, bevor sich ein Benutzer beim WordPress Dashboard anmelden kann. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum Passwort eine zweite Form der Identitätsüberprüfung erforderlich ist – dies kann ein Code sein, der per Textnachricht verschickt oder von einer „Authenticator-App“ wie Google Authenticator erhalten wird.

Auf diese Weise kann jemand nicht auf das Konto einer anderen Person zugreifen (selbst wenn er deren Passwörter kennt), ohne auch physischen Zugang zu einem anderen Gerät zu haben, das für die Zwei-Faktor-Authentifizierung registriert wurde.

Regelmäßige Aktualisierungen

Aktualisieren Sie WordPress, Theme und Plugins regelmäßig auf ihre neueste Version. Wenn Sie Ihre WordPress Website auf dem neuesten Stand halten, stellen Sie sicher, dass Sie über die neuesten Sicherheits-Patches für alle bekannten Schwachstellen verfügen. Updates sind auch eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Ihre Plugins und Themes weiterhin korrekt mit neueren Versionen von PHP oder anderen Website-bezogenen Technologien funktionieren.

In seltenen Fällen kann eine Aktualisierung zu unerwarteten Problemen führen. Aus diesem Grund sollte vor dem Durchführen der Aktualisierungen unbedingt ein Backup erstellt werden.

HTTP Security-Header

Sogenannte HTTP Security-Header legen die Regeln für die Kommunikation zwischen Browser und Server fest, wenn eine Website aufgerufen wird. Dadurch kann der Einsatz von HTTP Security-Headern die Sicherheit von Websites steigern, um diese vor Hacker-Angriffen zu schützen. Da bei einem Webseiten-Aufruf zwischen Server und Browser viele verschiedene Informationen ausgetauscht werden, gibt es auch verschiedene Arten von HTTP Security-Headern.

Gut aufbereitete Informationen zu diesem Thema gibt es beispielsweise unter https://kulturbanause.de/blog/http-security-header/ .

Die Integration eines Security Headers wird standardmäßig über die .htaccess Datei durchgeführt. Wer mit den WordPress-Dateien und dem Editieren weniger vertraut ist, der kann auf das WordPress Plugin HTTP Headers zurückgreifen. Mit wenigen Klicks können mit diesem Plugin die verschiedenen Security Header aktiviert werden.

Fazit

Wenn Sie diese fünf einfachen Schritte befolgen, um die Sicherheit von WordPress zu erhöhen, können Sie den Schutz Ihrer WordPress Website deutlich steigern. Diese Maßnahmen machen es nicht nur Hackern schwerer – die gesteigerte Sicherheit sorgt hoffentlich auch für mehr Seelenfrieden seitens des Website-Betreibers.

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